5. - 15.5.2005
Kulturreise ins Kindersanatorium Lustdorf / Odessa am Schwarzen Meer in der Ukraine:

Ziele der Reise sind:

  • Die technische Anbindung der von der ARGE Erneuerbare Energie, dem ukrainischen verein „Blick“ und sunnseitn 1997 installierten Solaranlage an die neue Gasheizung des Sanatoriums
  • kulturelle Begegnungstage mit den Artisten des „feuerzirkus“ aus O.Ö. und den Kinderpatienten des Sanatoriums

Reisebericht folgt...

Team vor dem Sanatorium
Team vor dem Sanatorium 2003
Boiler mit Roland KL
Boiler mit Roland 2003
Kinder
Fest mit den Kindern im Sanatorium 1997 Solaranlage
Installation der Solaranlage im Sanatorium 1997

AtomSunnseitn Sanatorium Lustdorf /Odessa/Ukraine

Kooperationspartner: NGO Blick – Odessa, Kindersanatorium Lustdorf bei Odessa.
In Zusammenarbeit mit: ARGE Erneuerbare Energie, Solar Ges.m.b.H.Katsdorf, Ukrainische Botschaft in Wien, Österr. Botschaft in Kiew.
Unterstützt von Stadt Linz, Land O.Ö., Bund II 8.

Das Kindersanatorium Lustdorf liegt in der Ukraine in Odessa an der Schwarzmeerküste. Es ist auf die Behandlung strahlengeschädigter Kinder (Knochenbau ) spezialisiert, kämpft ums Überleben und leidet unter der allgemein ruinösen Situation in ehemaligen Oststaaten. An diesem Ort, an dem Kinder behandelt werden, die durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verstrahlt wurden und werden ( an die 30 Millionen UkrainerInnen leben auch heute tagtäglich mit und von verstrahltem Wasser ) ist es wichtig, ein Zeichen der Hoffnung, der Alternativen zu setzen.
Es wurden seit der Reaktorkatastrophe Milliarden an Westgeldern in die Ukraine geschickt um Schäden notdürftig zu reparieren. Angeblich wurde der Großteil in Betonierungsarbeiten am Unglücksreaktor investiert. Umso unglaublicher ist es, daß zumindest bis 1997 nichts in Alternativen zur Kernenergie investiert wurde. So hat Sunnseitn in Zusammenarbeit mit der ARGE Erneuerbare Energie Kärnten und FOE Österreich 1997, mit bei Benefizveranstaltungen erbettelten Geldern und minimaler staatlicher Unterstützung aus Österreich, die erste Solaranlage westlichen Standards an einem öffentlichen Gebäude in der Ukraine errichtet (laut Aussage unserer Ukrainischen Partner und ukrainischer Umweltorganisationen).
Die Situation in der Ukraine ist so komplex schwierig bis aussichtslos, daß nur interdisziplinäre Zusammenarbeit Lösungsansätze bringen kann. So arbeiten heute bei diesem Sunnseitnprojekt Energietechniker, Mediziner, humanitäre Hilfeleister, Installateure, Medienarbeiter, Kulturarbeiter und Künstler zusammen.
Zu betonen ist, daß diese Disziplinen gleichberechtigt arbeiten und Kultur nicht nur ein Rahmenprogramm liefert, sondern eine integrale, zentrale Kommunikationsarbeit leistet.
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Spendenkonto: raiffeisenbank Linz, BLZ 34500, KtNr.: 55 25 209, Kennwort Sunnseitn Odessa.
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